Fremdsprachenforum Sprachenschule / Language School
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Sonntag, 24.09.2017, 01:31
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Ihre Schüler in unserer Schule: Die ideale Ergänzung

Grundangebot Schulgruppen aus dem Ausland pdf Programm für Schülergruppen aus dem Ausland.pdf

 

Zu Gast in Deutschland

In Kooperation mit dem Open Door International e.V. unterstützt das Fremdsprachenforum Köln (FSF) diese bei einem 10-monatigen Schüleraustausch. In der Kölner Sprachschule besuchen die Jugendlichen vier Wochen einen Deutschkurs am Vormittag und nachmittags gehen sie mit den Dozenten auf kulturelle und spielerische Entdeckungstouren in der Region. Untergebracht sind sie in Gastfamilien, die Chantal Gerber-Damais und Claudia Butzküben, die beiden Geschäftsführerinnen des FSF, ganz individuell für sie ausgewählt haben.

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„Darf ich bitte zur Toilette gehen?", fragt die Mexikanerin Mariel höflich. Vorher hat sie sich allerdings bei ihrer Mitschülerin Vianeska aus Venezuela auf Spanisch kurz noch einmal nach den richtigen Vokabeln erkundigt. Und schon lachen alle elf Jugendlichen, die zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, aus Japan, China und Südamerika kommen, und im Fremdsprachenforum erste Grundkenntnisse in Deutsch pauken. Es dauert eine Weile, bis sie sitzen, das Quatschen einstellen und ihre Pausenbrote vertilgt haben. Aber dann kann es losgehen. Es ist der letzte Tag ihres 4-wöchigen Aufenthaltes in Köln, der ersten Anlaufstelle ihres insgesamt 10-monatigen „Open Door International" Schüleraustauschprogramms in Deutschland. Morgen werden sie zu ihren Langzeitgastfamilien reisen und über die ganze Republik verteilt sein. Von Hamburg über Berlin und Rostock bis nach Aachen, Andernach und Neuss. Dort werden sie dann ganz regulär zur Schule gehen. Zeit, die ersten Wochen zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und Deutschland kritisch unter die Lupe zu nehmen. Was gefällt ihnen an ihrer neuen Heimat, was eher nicht? Was hat sie hierher geführt, welche Erwartungen haben sie?

„Ich möchte selbstständiger werden", ruft Ricardo aus Venezuela in die Runde. „Mal ohne den Schutz und Rat der eigenen Familie Erfahrungen sammeln." Dem stimmen die japanischen Schülerinnen kopfnickend zu. „Die deutsche Sprache lernen", hat für Dora aus China absolute Priorität. Das merkt man direkt, denn sie ist die einzige, die alle Fragen auf Deutsch beantwortet, was eine kleine Weile dauert, dafür aber grammatikalisch perfekt ist. Damit zieht sie staunende Blicke der anderen zehn Schüler auf sich. Die antworten eher auf Englisch, tuscheln in ihren eigenen Sprachen und tasten sich ganz vorsichtig an einzelne deutsche Wörter. Mariel, schätzt die „Security" in Köln sehr. Dass man sich auch am Abend alleine in der Stadt bewegen kann, ohne gleich ausgeraubt zu werden, kennt die angehende Profifußballerin aus Mexiko City nicht. Auch Ricardo und Vianeska aus Caracas bestätigen, dass sie sich hier sehr sicher fühlen, vermissen allerdings ein wenig Herzlichkeit und Offenheit. Shunta aus Tokio kann das nicht nachvollziehen. Im Gegensatz zu seinen Landsleuten empfindet er die Rheinländer eher locker und kommunikativ. Von seinen Mitschülern aus Japan ist er zugegeben auch der Gesprächigste. Als das Thema Essen auf den Tisch kommt, meldet sich allerdings Moeka. Sie liebt die hiesige Küche, insbesondere Currywurst, und hat das Gefühl, schon leicht zugenommen zu haben. Dabei bläht sie ihre Backen auf. Was alle gleichermaßen begeistert, sind die ausgewiesenen Wege für Radler. Dass man Zweirädern so viel Platz einräumt, finden sie super. Ansonsten wird die öffentliche Infrastruktur in Sachen Pünktlichkeit durchaus unterschiedlich bewertet. Die Jugendlichen aus Südamerika wundern sich darüber, dass Busse und Bahnen tatsächlich nach Plan fahren, während ihre japanischen Freunde durchaus präzisere Zeiten gewöhnt sind. „Die Züge kommen auf die Sekunde genau und platzieren ihre Waggons exakt an den angegebenen Plätzen", wirft Haruna ein. „Da weiß man genau, wo man dran ist." Lobende Worte finden die jungen Leute auch für das Fremdsprachenforum. Insbesondere das Rahmenprogramm mit Besuchen unterschiedlichster Museen, Ausflügen in die Region, Sport- und Spaßveranstaltungen hat ihnen gefallen. Das RheinEnergieStadion hat es dem „Soccer"-Fan Takafumi angetan. Dass Köln eine so spannende Geschichte hat, war mir vorher überhaupt nicht klar, staunt Vianeska. Jetzt aber blicken sie in die Zukunft und sind ganz gespannt darauf, was in den anderen Städten, auf sie wartet.

Viele Schüler aus aller Herren Länder kommen in das FSF, daher freut sich die Schule, wenn sich immer wieder Gastfamilien finden, die junge Schüler beherbergen. Wer Interesse daran hat, kann sich an die folgende Adresse wenden:
Fremdsprachenforum (FSF), Lindenstraße 19, 50674 Köln, 0221 / 258 22 11, , www.fremdsprachenforum.com

 


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